struktureller Rassismus

Weshalb ist Diskriminierung strukturell und wie kann man sie bekämpfen?

Leider gehören Diskriminierungserfahrungen für große Teile unserer Gesellschaft noch immer zum Alltag. Häufig sind sie unterschwellig spürbar, manchmal auch ganz offensichtlich. 

Die Erfüllung von Grundbedürfnissen des Lebensalltags kann Betroffenen dann als eine unüberwindbare Hürde erscheinen. Altbekannte Beispiele wie das Scheitern bei der Wohnungssuche oder im Bewerbungsverfahren bilden nur die Basis einer viel tiefsitzenderen Problematik. Name? Geschlecht? Nationalität? – Leider keine Berücksichtigung möglich – Bis zum nächsten Mal. 

Kann das Zufall sein? Dafür passieren Ausschlussverfahren aufgrund äußerlicher oder anderer persönlicher Merkmale jedoch viel zu häufig. 

Die Rede ist von struktureller Diskriminierung, also Diskriminierung, die mit zwischenmenschlicher Abneigung auf persönlicher Ebene ziemlich wenig zu tun hat. Vielmehr macht sie sich bemerkbar, indem bestimmten Gesellschaftsgruppen systematisch Nachteile entstehen – meist ohne dass sie dabei offen angegriffen werden. Und doch erfahren Betroffene durch sie jedes Mal aufs Neue ein Gefühl von Abwertung. 

Was kann man dagegen tun?
Schon lange wird darüber diskutiert, wie man struktureller Diskriminierung gemeinschaftlich entgegenwirken kann. 

Hierzu einige Vorschläge von uns: 

  • Anstöße zu Selbstreflexion geben
  • Perspektivwechsel anbieten
  • Betroffene empowern
  • vorurteilsfreies Denken durch Dialog fördern
  • Austausch ermöglichen

Aller Anfang ist hart, klar. Trotzdem sind wir überzeugt, dass bereits kleine Schritte große Veränderungen bewirken können. Ausdauer, Mut, eine gute Portion kreativer Projektkonzepte und noch eine Prise Strapazierfähigkeit – und schon steht das Grundgerüst für die gemeinsame Arbeit für Toleranz und Chancengleichheit. 

Macht Ihr mit?

 

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